Förderung der Energieberatung
Gute Nachricht: Nicht nur die Sanierung, sondern bereits die Energieberatung selbst wird staatlich gefördert. Über die Bundesförderung Energieberatung für Wohngebäude (EBW) übernimmt das BAFA einen Teil der Beratungskosten.
Was wird gefördert?
Gefördert wird die qualifizierte Energieberatung für bestehende Wohngebäude – typischerweise als individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) oder als Beratung zur Effizienzhaus-Sanierung. Die Beratung muss von einem in der Energieeffizienz-Expertenliste geführten Berater durchgeführt werden. Förderfähig sind grundsätzlich nur bestehende Wohngebäude, deren Bauantrag bzw. Bauanzeige zum Zeitpunkt der Antragstellung mindestens zehn Jahre zurückliegt.
Wie hoch ist die Förderung?
Eine Energieberatung für Wohngebäude (EBW) kann nach der aktuellen BAFA-Förderung mit 50 % des förderfähigen Beratungshonorars bezuschusst werden – höchstens 650 € bei Ein- und Zweifamilienhäusern bzw. 850 € bei Wohngebäuden ab drei Wohneinheiten, sofern die Förderbedingungen erfüllt sind. Bei Wohnungseigentümergemeinschaften kann unter Voraussetzungen zusätzlich ein Erläuterungszuschuss hinzukommen.
Reihenfolge und Antrag
Die richtige Reihenfolge hängt vom Förderprogramm ab: Verträge dürfen teilweise bereits vor der Antragstellung geschlossen werden, müssen dann aber bestimmte Fördervorbehalte (z. B. aufschiebende oder auflösende Bedingung) enthalten. Beginnen Sie keine förderschädliche Umsetzung, bevor die Voraussetzungen des konkreten Programms geprüft sind. Bei der EBW darf mit der eigentlichen Beratung bzw. den förderrelevanten Berechnungen noch nicht begonnen sein; ein Beratungsvertrag kann bereits vorher geschlossen werden, wenn seine Wirksamkeit von der Förderzusage abhängig gemacht wird.
Und danach: Förderung der Maßnahmen
Setzen Sie Maßnahmen aus dem iSFP um, können diese zusätzlich gefördert werden – siehe Fördermittel für die Sanierung.
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